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Koordinationstraining mindert die Sturzgefahr



Neben der Kraft spielt die Koordinationsfähigkeit für die Bewegung eine zentrale Rolle. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
  • Äußere Bedingungen müssen mit den Sinnen erfassbar sein.
    Beispiel: Stolperschwellen zu sehen oder ein heranfahrendes zu Auto hören.
  • Die Sinneseindrücke müssen vom Gehirn richtig verarbeitet werden können.
  • Die Zielorgane müssen entsprechend funktionieren.
    Beispiel: Arm und Hand müssen kräftig genug sein, um mit entsprechenden Bewegungen zu reagieren.
  • Die Verknüpfung dieser Leistungen muss koordiniert werden können.
    Beispiel: Die Fähigkeit, sich beim Stolpern mit der Hand abstützen zu können oder eine Stolperquelle zu erkennen und ihr auszuweichen.
Bei zunehmendem Alter, Übungsmangel, Krankheiten oder Behinderungen lässt die Fähigkeit zu koordinieren nach. Außerdem nimmt mit zunehmendem Alter die Reaktionsgeschwindigkeit ab. Dies kann dazu führen, dass eigentlich ganz einfache Dinge wie Stehen oder Treppensteigen zum Problem werden. Je komplexer eine Aufgabe ist, desto stärker machen sich hier Störungen bemerkbar. Deshalb kommt es in höherem Alter häufiger zu Stürzen. Umso wichtiger ist es daher, die Koordinationsfähigkeit im Alter zu erhalten bzw. zu verbessern.

Beispiele für Koordinationstraining sind:

  • Gymnastik
  • Gleichgewichtsübungen
  • Tai Chi (fernöstliche Sportart, Schattenboxen)

Koordinationstraining wird empfohlen bei

  • Einschränkung der Sinnesorgane (z. B. Seh- oder Hörverlust)
  • Sturzgefährdung
  • gemeinsam mit Krafttraining
  • bei Demenz.

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