
Das Team der Christophorus-Apotheke.
Links: Dr. Robert und Adelheid Bischoff.
Links: Dr. Robert und Adelheid Bischoff.
| Der Apotheker Ein Mensch, von Plänen wild bewegt, Hat hin und her sich überlegt, Ob er, koste was es wolle Mal Apotheker werden solle. Wichtig ist, des Erfolges wegen, Sein Tun vorher zu überlegen, Um sich auch später noch zu freun, Statt es verdrießlich zu bereun. Er weiß, soll was er vor hat auch gelingen, Hängt der Erfolg ab von drei Dingen: Das Was muß klar sein, Wichtig ist das Wann Und auf das Wie Kommts dann noch an. Drum plant und überlegt Er ganz gewiss, Daß er auch keins davon vergisst. Auch ist er heut dazu verpflichtet, Daß höchst modern er eingerichtet. Einst hat genügt für solche Zaubrer Ein weißer Mantel schon, ein saubrer. Ein paar Rezept- und Zauberbücher- Zufrieden waren die Besücher. Doch heut braucht er zu seinen Taten Ein Arsenal von Apparaten. Und sinnend überlegt er – das wird schwer, Ein blind Vertrauen gibts nicht mehr. Der Kunde fragt und steht nicht still, Weiß er genau doch, was er will. Ein bisschen dies, ein bisschen das Doch zahlt das auch die Krankenkass? Die Medizin soll billig sein, Doch helfen soll sie – nicht allein Nur gegen eine Krankheit, nein – Was gegen alles soll es sein! Nach all den Fragen – Ja und Nein – Meint er: „Wie mach ich das, wie soll ich sein?“ Die Antwort gibts da ganz geschwind: So, wie gottlob fast alle sind! Der gute Apotheker ist nicht zu zärtlich, Doch ist er auch nicht eisenbärtlich. Nicht zu besorgt |
und nicht zu flüchtig, Er ist, mit einem Worte, tüchtig. Er ist ein guter Mediziner, Erst Menschheits-, dann erst Geldver – Diener. Nach Hin und Her und all den Fragen Beschließt er es dennoch zu wagen Und eröffnet seine erste Apotheke, Gott sei Dank sinds kurze Wege Bis zum Christophorus – Stifte hin, Solches hatte er im Sinn. Er hilft, berät, übt sich in Pflicht, Wie es für Ihn auch selbstverständlich ist. Und hat ein Kunde auch mal Kummer, Sieht er ihn nicht nur an als Nummer, Sondern bringt mit Pillen, Cremes und Säften Ihn wieder vollends ganz zu Kräften. Nach 25 Jahren nun blickt er zurück Und fragt: "War mein Erfolg nur Glück?" Mitnichten! sagt die innre Stimme Und hält bei dem Gedanken inne Glück ist bekanntlich ein Geschenk, Das auf uns zukommt. Doch bedenk, Daß wirklich glücklich nur der ist, Der auch zum Glücke sich entschließt. Gepaart dann noch mit Fleiß und Tüchtigkeit Ists zum Erfolg auch nicht mehr weit. Den Menschen drum sei stets geraten, Zwickts mal im Kreuz oder mal im Magen Und braucht man Rat, so dann und wann, Dann geh zum Apothekenmann. Besonders noch hervorzuheben, Ist auch sein Team bei Diesem Streben. Der Kunde steht an erster Stelle, Wenn Hilfe nötig auch ganz schnelle. |




